Kann ich meinem Hund Zink geben?

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Keine Frage, Hunde benötigen Zink um Ihre Gesundheit stets aufrecht zu halten.

Dieses Mineral ist sehr wichtig, aber zu viel davon, kann auch schädlich sein. Macht es Sinn seinem Hund Zink als Nahrungsergänzungsmittel zu geben?

Offensichtlich möchtest Du, dass die Zinkwerte Deines Hundes im normalen Bereich liegen. Ein anständiges Hundefutter liefert in den meisten Fällen ausreichende Mengen an Zink mit.

Größere Hunderassen leiden häufiger unter einem Zinkmangel, als kleinere Hunde. Es gibt eine Menge Diskussionen über dieses Thema.

Lasst uns also weiterlesen!



Kann ich meinem Hund Zink geben? Antwort: Ja

Achtet darauf, dass Ihr die Menge an Zink möglichst gering haltet, da größere Mengen schädlich seien können.

Zink und die meisten anderen Vitamine und Mineralstoffe sind normalerweise nicht notwendig, wenn Dein Hund ein gesundes Futter täglich zu sich nimmt. Dennoch besteht Anlass zur Sorge, wenn dieses Mineral aus dem Gleichgewicht gerät und nicht mehr übers Futter aufgenommen wird.

Interessante Tatsache: Hunde benötigen tatsächlich viel mehr Zink als wir Menschen!

Natürliche Zink Quellen

Frisches Fleisch ist die beste Art, damit euer Hund Zink aufnehmen kann. Fisch ist in dieser Hinsicht besonders gut.

Hunde lagern kein Zink. Sie brauchen eine ständige Versorgung mit nahrhaften Lebensmitteln, um genug von diesem (antioxidativen) Mineral zu bekommen.

Wonach man schauen sollte

Mangel an Zink kann sich in der Hinsicht bemerkbar machen, wenn euer Hund ein ungesundes Fell oder Haut bekommt.

Durchfall, Appetitlosigkeit, Dermatitis und andere Verdauungsprobleme sind ebenfalls typische (aber auch schwerwiegende) Symptome einer unzureichenden Zinkaufnahme. In diesem Fall solltet ihr reagieren.

Natürlich können diese Anzeichen auch auf einen anderen Vitaminmangel hindeuten.

Faktoren, die berücksichtigt werden sollten

Mehrere Variablen spielen eine große Rolle bei der Dosierung von Zink für euren Hund…

  • Es gibt verschiedene Arten von diesen essentiellen Mineralien. Manche sind besser absorbiert als andere. Zinkcitrat und Zinkmethionin werden empfohlen. Vermeidet Zinksulfat und Zinkoxid.
  • Die DNA eures Hundes sollte berücksichtigt werden! Sibirische Huskies und Alaskan Malamutes (Rassen aus dem Norden) neigen dazu, zusätzliches Zink zu nehmen, weil sie es benötigen und es schlechter absorbieren können.

Ein hochwertiges All in One Präparat für Hunde, das Zink enthält wäre zu empfehlen.

Natürlich solltet ihr vorher mit eurem Tierarzt sprechen. Denkt daran, das Toxikose ein echtes Risiko ist, was aber zum Glück nicht so häufig vorkommt.



Wie viel sollte man geben?

Nun, das ist ein bisschen schwierig zu sagen. Ihr könnt nicht wirklich wissen, wie viel Malabsorption im Zink enthalten ist.

Mehr als die Hälfte wird wahrscheinlich nicht absorbiert (was völlig normal ist), aber jeder Hund ist anders. Der Prozentsatz Verlust könnte viel höher sein.

In diesem Sinne ist eine normale Dosis Formel 1mg pro 2 Pfund Körpergewicht. Sprecht aber bitte vorher mit einem Tierarzt, wenn ihr die Dosis erhöhen möchtet.

Toxizität ist schädlich

Lasst euch nicht mit einem scheinbar wohltuenden Ergänzungsmittel blenden, wenn es um die Gesundheit eures Hundes geht.

Macht keine Fehler und gibt eurem Hund übermäßiges Zink. Es kann bei zu hoher Dosis tödlich sein.

Oft ist es am besten, wenn ihr eurem Hund ein ausgewogenes Futter gibt.

Fazit Kann ich meinem Hund Zink geben?

In der Tat ist es so, dass viele Hunde kein Nahrungsergänzungsmittel für Zink benötigen, aber es gibt bestimmte Rassen, die zusätzliches Zink benötigen.

Obwohl Zink gesund ist, kann es für euren Hund bei einer zu hohen Dosis schädlich sein.

Zum Glück reicht das Zink aus, was die Hunde täglich aus dem Fleisch bekommen. Wenn ihr den Eindruck habt, dass eurem Hund Zink fehlt, dann sprecht vorher mit eurem Tierarzt.

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