Kann ich meinem Hund Erdbeeren geben?

Kann ich meinem Hund Erdbeeren geben?
Wer kennt das nicht: der geliebte Vierbeiner würde am liebsten auch all das fressen, was wir Menschen den lieben langen Tag so zu uns nehmen.

Ob Lebensmittel, die für uns Menschen gut sind und uns schmecken, allerdings auch das Richtige für einen Hund sind, ist die Frage. Denn nicht alles, was wir Menschen verzehren, eignet sich auch, um den Hund damit zu füttern. Schließlich ist der Magen-Darm Trakt eines Hundes ein ganz anderer als bei uns Menschen.

In einigen Fällen ist also Vorsicht geboten, wenn der Hund vor uns sitzt und uns aus treuherzigen Augen anschaut, weil er gerne etwas abhaben möchte von dem, was wir uns gerade schmecken lassen.

Wie ist das eigentlich mit Erdbeeren? Kann man die kleinen, leckeren roten Früchte einem Hund bedenkenlos zum Fressen geben? Oder verträgt sie der Hund möglicherweise überhaupt nicht?

Kann ich meinem Hund Erdbeeren geben? Antwort: Ja, aber…

Keine Sorge – wenn du dem Hund ab und zu Erdbeeren fütterst, kann nichts passieren.

Erdbeeren sind für Hunde nämlich tatsächlich völlig unkritisch – allerdings in Maßen, nicht in Massen. Und dass sie gut schmecken, steht außer Frage – nicht nur uns, sondern unserem teuren Vierbeiner oftmals genauso.

Vorteile von Erdbeeren

Obst und Gemüse enthält bekanntlich jede Menge wichtiger Vitamine und Nährstoffe und Selbiges gilt natürlich auch für die Erdbeere. Sie sorgt für gesunde Knochen, ein gesundes Herz und ein schönes Fell. Weiterhin wirken sich Erdbeeren positiv auf die Konzentrationsfähigkeit aus. Somit ist die Erdbeere ein ideales Leckerlie für zwischendurch.

Grundsätzlich sind alle Erdbeersorten für Hunde genießbar.

Was gibt es sonst zu beachten, bei Erdbeeren für Hunde?

Wenn Obst verfüttert wird, sollte dies immer in Maßen sein.

Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass es sich bei den Erdbeeren ausschließlich um frische Früchte handelt, die nicht etwa angeschimmelt sind oder braune Stellen haben. Auch unreife Früchte sind weniger ideal. Entweder gibst du deinem Hund die leckeren Früchtchen pur oder du mischst sie unter sein tägliches Futter.

Insgesamt sollte der Anteil an Obst beim Hundefutter etwa 5-15% ausmachen.

Vitamin C und mehr

Erdbeeren sind echte kleine Powerfrüchte.

Sie einhalten nicht nur jede Menge Vitamin C, welches das Immunsystem unterstützt, sondern auch Eisen, Folsäure und Kalzium. Gerade letztere sind wichtig für einen guten Knochenaufbau und für das Herz. Insofern kann der Verzehr von Erdbeeren einem Hund grundsätzlich schon mal nicht schaden – vorausgesetzt, die Menge hält sich im Rahmen, denn sonst könnte das Tier davon Durchfall bekommen.

Weiterhin fördern Erdbeeren die Darmtätigkeit und die Produktion von Verdauungssäften.

Vermeide Erdbeersirup oder ähnliches

Die Fütter-Erlaubnis gilt allerdings tatsächlich nur für frische Erdbeeren.

Erdbeersirup hingen ist nicht zu empfehlen, da dieser viel zu viel Zucker enthält und die Vitamine darin ebenfalls nicht mehr vorhanden sind. Auch andere Fertigprodukte aus Erdbeeren sind zu meiden – wenn, dann frisch oder gar nicht. Dass gezuckerte Fürchte ebenfalls tabu sind, versteht sich eigentlich schon von selber.

Entferne den Stil, bevor du die Erdbeere deinem Hund gibst.

Zum Füttern sollte der grüne Stil der Erdbeere entfernt werden. Der Hund darf die Erdbeere durchaus als Ganzes gefüttert bekommen, sie muss also keinesfalls vorher püriert werden.

Fazit

Erdbeeren dürfen durchaus immer mal wieder auf dem Speiseplan deines Hundes stehen.

Solange es sich um frische Fürchte handelt und um moderate Mengen, ist dagegen nichts einzuwenden. Im Gegenteil: Der Hund profitiert von den gesunden Inhaltsstoffen der Erdbeeren nämlich im gleichen Maße wie du.

Schreibe einen Kommentar